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Therapie für Kinder & Jugendliche

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist eine Form der Psychotherapie, die besonders für Kinder und Jugendliche geeignet ist, weil hier stets auf einige wenige, klare Ziele hingearbeitet wird.

Die TP betrachtet aktuelle Probleme als Ausdruck von Konflikten und Überforderungen der frühen Kindheit. Entweder konnten belastende Erlebnisse nicht genügend bearbeitet werden, oder es sind in der frühen Kindheit Lösungen gefunden worden, die heute nicht mehr geeignet sind und als schmerzhaft oder belastend erlebt werden.

Um diese seelischen und zumeist unbewussten Probleme zu verarbeiten, um neue Lösungswege zu finden und auszuprobieren, nutze ich in der Therapie die sog. Wiederbelebung. Dies geschieht in Form von Rollenspiel, Symbolarbeit und Verbalisierung. Durch das erneute Durchleben alter Konflikte können Kinder und Jugendliche andere, bessere Wege finden, mit ihren Problemen umzugehen und diese dauerhaft zu lösen oder zu lindern.

In der TP geht man von einem oder mehreren begrenzten aktuellen Konflikten aus. Die hierbei erlebten Gefühle werden bearbeitet und zu früheren Erlebnissen in Beziehung gestellt. Diese Wiederbelebung alter und oft verdrängter Gefühle ermöglicht die neue, bewusste Auseinandersetzung mit diesen negativen Erfahrungen. So finden sich neue Lösungen für alte Probleme.

Langzeit- oder Kurzzeit-Therapie?

Wieviele Sitzungen dies braucht ist eine knifflge Frage, deren Antwort von vielen Bedingungen abhängt: genaue Zielsetzung, vorhandene psychische Ressourcen, unterstützendes Umfeld und nicht zuletzt der Einsicht in unbewusste Vorgänge und die positive Erfahrung beim Ausprobieren neuer Lösungen.

Damit Kinder oder Jugendliche in einer Therapie ihr Verständnis für das eigene Unbewusste entwickeln können und die Therapie als postive Erfahrung erleben ist die Beziehung zwischen ihnen und mir besonders wichtig, und gerade in diesen Punkten habe ich bislang mit großem Erfolg gearbeitet.

Langzeit- oder Kurzzeit-Therapie bewegen sich zumeist im Rahmen von 25 bis 90 Sitzungen.

Eltern und die Therapie ihres Kindes

Begleitende Elterngespräche können gerade bei Kindern hilfreich sein, damit Eltern wissen, wie sie ihre Kinder unterstützen können. Bei Jugendlichen ist dies zumeist nicht gewünscht: Hier geht es mehr um den ganz eigenen Weg, und Eltern sollten sich hier auf Wunsch der Jugendlichen auch mal »raushalten«.

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